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	<title>CYMAGE MEDIA &#124; Agentur für Medienberatung, PR &#38; Öffentlichkeitsarbeit &#187; BEM</title>
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	<description>Schwerpunkt Energieeffizienz, Erneuerbare Energien, SmartGrid &#38; Elektromobilität</description>
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		<title>Möge die Macht mit uns sein</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Jan 2015 14:27:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Christian Heep]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Editorial von Christian Heep, Vorstand Marketing im Bundesverband eMobilität und Chefredakteur der NEUEN MOBILITÄT / Ausgabe 15 / Januar 2015 Klimaerwärmung, Terror, Erdbeben, Wirbelstürme, Wetterkrisen und andere bestimmen die Nachrichten unserer Zeit und ganz besonders unsere Wahrnehmung derselben. Dan Rather, Nachrichtenmoderator bei CBS Evening News pflegte seinen Bericht jeweils mit den Worten »That’s part of our world tonight« zu beenden. [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Editorial von Christian Heep, Vorstand Marketing im Bundesverband eMobilität und Chefredakteur der NEUEN MOBILITÄT / Ausgabe 15 / Januar 2015</strong></p>
<p style="color: #181716;">Klimaerwärmung, Terror, Erdbeben, Wirbelstürme, Wetterkrisen und andere bestimmen die Nachrichten unserer Zeit und ganz besonders unsere Wahrnehmung derselben. Dan Rather, Nachrichtenmoderator bei CBS Evening News pflegte seinen Bericht jeweils mit den Worten »That’s part of our world tonight« zu beenden. Durch die mediale Vermittlung von Nachrichten erfahren wir, was in den verschiedensten Teilen der Welt geschieht. Und zwar in Echtzeit. Leider meist eher negativ. Selbst die Sportergebnisse sind nicht immer für alle zufriedenstellend. Unbestritten handelt es sich dabei um eine großartige Leistung der Informationsvermittlung, respektive der Massenkommunikation. Doch bei dem, was täglich in den Medien berichtet wird, handelt sich allenfalls um einen kleinen Ausschnitt der Realität.</p>
<p><span id="more-4919"></span><br />
Das genaue Verständnis dessen, was unter Realität zu verstehen ist, beruht auf den jeweils vorausgesetzten philosophischen Grundannahmen ontologischer und metaphysischer Art. In der Philosophie und auch bei einigen Politikern können die Begriffe Realität und Wirklichkeit sogar zwei voneinander getrennte Phänomene beschreiben.<br />
<br />
Mit der Wahrheitsfindung und insbesondere der Akzeptanz aufbereiteter Wahrheiten durch Informationsmedien hat es also mehr auf sich, als sich täglich im Fernsehen, Hörfunk oder über Zeitungen zu informieren. Da sind zum einen unzählige On- und Offlinemedien, die alle mehr oder weniger die Meinung und Sichtweise einzelner Redakteure, bzw. deren Redaktionen vertwittern. Aufbereitete Wahrheiten, im allgemeinen Nachrichten genannt. Zum anderen muss beachtet werden, welche sozialen und politischen Filter diese Nachrichten durchlaufen bis sie beim Nachrichtenempfänger ankommen. 2 Tote in einer europäischen Stadt sind da schnell nachrichtenrelevanter als 1.000 verhungernde Kinder in den Entwicklungsländern täglich. Manche Nachrichten haben bereits einen alltäglichen Charakter; werden nicht mehr wahrgenommen, sind uninteressant. Der Nachrichtenwert ist in diesen Fällen nicht hoch genug. Zudem wird ein Großteil der Nachrichten zusammenhanglos und ohne kritische oder ergänzende Informationen vermittelt. Ausführliche Reportagen und Features, die, dem Pressekodex folgend, mehrere Quellen beachten und bei Konfliktsituationen beide Seiten zu Wort kommen lassen, sind deutlich unterrepräsentiert.<br />
<br />
In diesem Zusammenhang sei erwähnt, dass zum Beispiel das rein deutsche Waldsterben als bedeutendstes Umweltthema seiner Zeit keine bemerkenswerte Aufmerksamkeit mehr genießt &#8211; verglichen mit der Nachrichtenflut zwischen 1981 und 1988 und den aufgezeigten zumeist kolportierten Schreckenssenarien, die viele noch aus ihrer Jugend kennen. Bemerkenswert, dass überhaupt noch Bäume stehen. Allerdings hatte das Medienphänomen erhebliche gesellschaftspolitische Auswirkungen und zeigt bedeutsam auf, wie Wirkmechanismen in zwei Richtungen funktionieren und Medien selbst Geschichten befördern können, die es ohne sie gar nicht gegeben hätte.<br />
<br />
Bei der Entstehung von Nachrichten werden zwei Grundannahmen deutlich, nämlich dass (erstens) ein Ereignis durch (zweitens) einen Beobachter den Massenmedien mitgeteilt wird. Ereignisse werden häufig in verschiedene Arten unterteilt: Genuine und inszenierte Ereignisse sowie mediatisierte (mediengerecht aufbereitete) Ereignisse, die auch unabhängig von einer Berichterstattung stattfinden würden. Beobachter können nicht nur Journalisten vor Ort sein, sondern auch offizielle Stellen, die Veranstalter des Ereignisses oder zufällige Zeugen.<br />
<br />
Nach dem Modell vom Nachrichtenfluss gelangen die Informationen über Ereignisse von den Nachrichtenquellen zu den Nachrichtenagenturen und von dort zu den Massenmedien. Die Nachrichtenagenturen haben weltweit eine besondere Bedeutung, weil sie international viele Korrespondenten haben und ihre gesammelten Informationen global verbreiten. Dadurch schaffen sie im internationalen Nachrichtenfluss einerseits ein weltweites Forum, durch das die Welt massenmedial zusammenrückt. Andererseits berichten sie aber meist aus dem Blickwinkel und den damit verbundenen Interessen der Industriestaaten (Demokratie, Marktwirtschaft, Wohlstand), während Länder der Dritten Welt eher einseitig dargestellt werden (Katastrophen, Konflikte, Korruption). Am wichtigsten sind die vier großen Weltnachrichtenagenturen, die amerikanischen Agenturen Associated Press und United Press International sowie die britische Nachrichtenagentur Reuters und die französische AFP, Agence France-Presse, die einen Großteil unserer täglichen Nachrichtendosis verabreichen.<br />
<br />
In den Redaktionen der Nachrichtenagenturen und vor allem der Massenmedien werden die Informationen über Ereignisse weiter verarbeitet. Hier werden sie durch mehrstufiges Auswählen, Berichtigen, Ergänzen, Kürzen und Umschreiben zu fertigen Nachrichten umgearbeitet. Diese Vorgänge versucht man mit Hilfe nachrichtentheoretischer Modelle zu erklären, zu denen Nachrichtenschleusen und -faktoren sowie Nachrichtenregeln und -routinen gehören. So erreichen die Informationen durch die Massenmedien schließlich uns Mediennutzer.<br />
<br />
Allerdings ist schon die Vorstellung einer Entstehung von Nachrichten durch eine Nachrichtenquelle missverständlich. Der Begriff Quelle unterstellt, dass aus ihr jeder Beobachter grundsätzlich denselben Ausfluss an Informationen abschöpft. Die Informationen über Ereignisse haben jedoch keine gegenständlichen Eigenschaften, die vom Beobachter neutral aufgenommen und weitergegeben werden. Vielmehr wird dasselbe Ereignis von zwei Menschen nie völlig gleich wahrgenommen. Jede Wahrnehmung eines Ereignisses durch einen Beobachter ist zugleich eine Konstruktion von Wirklichkeit.<br />
<br />
So findet sich die subjektive Selektion und eine spezifische Erzähl- und Interpretationsperspektive der Quelle in jeder Nachricht wieder. Auch bei einer hohen Objektivitätsannahme wird der PS-Boliden-Befürworter einen anderen Artikel schreiben als ein Freund der Elektromobilität. Daher ist bei der Bewertung von Nachrichten ebenfalls die Bewertung der Quelle sehr wichtig, was nicht immer ganz einfach ist.<br />
<br />
Natürlich besteht die Möglichkeit, selbst eine Recherche zu betreiben. Dank der digitalen Vernetzung und einem breitgefächerten Online-Angebot ist dies heute für viele Themengebiete kein Problem. Angesichts der unendlichen Fülle an Themen und Interpretationsmöglichkeiten ist es jedoch für den Einzelnen unmöglich, die ganze Wahrheit zu erfassen. In vieler Hinsicht ist man also auf die Art und Weise der Überlieferung durch die Medien angewiesen.<br />
<br />
Als gesichertes Forschungsresultat gilt, dass Medien durch die Selektion und Aufbereitung von Themen Auswirkungen auf individueller und gesellschaftlicher Ebene haben. Die Framingforschung liefert hierzu einen wichtigen Beitrag. Doch dass das Individuum nicht völlig machtlos der medialen Berichterstattung ausgeliefert ist, scheint naheliegend. Persönliche Grundwerte, soziale Interaktion mit dem Umfeld oder eigene Erfahrungen sind nur einige Beispiele, die hoffen lassen, dass wir uns dennoch als mündige, zumindest semi-informierte Bürger bezeichnen können. Ein gesunder Menschenverstand ist hierbei immer von Vorteil.<br />
<br />
So liefern wir mit der NEUE N MOBILITÄT und unseren On- und Offline-Medien einen echten Beitrag zur Klärung von Bedingungen und Einschränkungen des Mainstream-Medieneinflusses auf individuelle Bewertungen politisch oder sozialgesellschaftlich relevanter Themen. Wir stehen dabei in einer großen Verantwortung, unseren Rezipienten durch unsere Form einer positiven Berichterstattung realistische Handlungsszenarien aufzuzeigen, mit denen wir gemeinsam in der Lage sind unsere Welt, unsere Energie und unser Mobilitätsverhalten nachhaltig zu verbessern. Warum etwas nicht funktioniert, wissen wir doch alle schon..<br />
<br />
<div  class="ut-alert grey  "> Unsere Selektion und unsere Wahrnehmung trägt also in einem nicht unerheblichen Maß dazu bei, dass sich unsere Welt auch ein Stück weit in die von uns gewünschte Richtung entwickelt. In 2015 werden wir weiter daran arbeiten die Pferdekutschenbesitzer unserer Zeit und die politischen Reiter vom Zeitalter einer Neuen Mobilität in Kenntnis zu setzen, denn wir sind uns der Macht der Medien bewusst.</div>
<br />
Christian Heep<br />
<a href="mailto:christian.heep@bem-ev.de">christian.heep@bem-ev.de</a></p>
<p><a href="/wp-content/uploads/2015/01/NM15-Editorial.pdf" target="_blank"><img class="alignnone size-full wp-image-4529" src="/wp-content/uploads/2014/05/pdf-icon-15x15.jpg" alt="pdf-icon-15x15" width="15" height="15" />PDF-Download des Artikels aus der NEUEN MOBILITÄT</a></p>
<p><a href="http://http://cymage-media.com/?page_id=33#to-main-content">zurück zur Übersicht</a></p>
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		<title>Macht und Einfluss im Kreis der 12 Apostel</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Sep 2014 10:10:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Christian Heep]]></dc:creator>
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		<category><![CDATA[Editorials NEUE MOBILITÄT]]></category>
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		<description><![CDATA[Editorial von Christian Heep, Vorstand Marketing im Bundesverband eMobilität und Chefredakteur der NEUEN MOBILITÄT / Ausgabe 14 / September 2014 Im biblischen Verständnis nach Markus und Lukas handelt es sich bei den zwölf Aposteln um die Jünger von Jesus Christus, die er selbst auswählte und einsetzte. Dieser vertraute Kreis Lernender wurde nach Jesu Auferstehung und [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Editorial von Christian Heep, Vorstand Marketing im Bundesverband eMobilität und Chefredakteur der NEUEN MOBILITÄT / Ausgabe 14 / September 2014</strong></p>
<p>Im biblischen Verständnis nach Markus und Lukas handelt es sich bei den zwölf Aposteln um die Jünger von Jesus Christus, die er selbst auswählte und einsetzte. Dieser vertraute Kreis Lernender wurde nach Jesu Auferstehung und Himmelfahrt von ihm als Verkünder des Evangeliums ausgesandt und fortan als Apostel, als Gesandte bezeichnet. <span id="more-4725"></span></p>
<p>Im Gegensatz zum christlichen Historienverständnis der Berufung durch einen Einzelnen, haben wir als Volk gemeinsam unsere politische Führung zu verantworten und müssen mit unseren Wahlentscheidungen im 4-Jahres-Rhythmus mehr oder weniger klar kommen. Damit haben wir zumindest indirekt, bzw. hypothetisch, die Geschicke unserer Welt selbst in der Hand. Von unseren politischen Volksvertretern erwarten wir entsprechend auch nichts Geringeres als die gewissenhafte Vertretung unserer aller Interessen. Damit ist der Querschnitt aller Interessen aller Wahlberechtigten gemeint; verteilt auf die entsprechenden Parteien und deren Wahlprogrammatik. Im allgemeinen Sprachgebrauch bezeichnen wir das als Demokratie und halten es für eine große zivilisatorische Errungenschaft. Bezüglich eines weiterführenden Diskurses über die Funktionsweise des politischen Apparates möchte ich an dieser Stelle auf honorierte Quellen verweisen, in deren Argumentation ich mich an dieser Stelle nicht versuchen möchte.</p>
<p>Vielmehr möchte ich eine Fragestellung formulieren, bzw. anhand einer These, ich nenne sie die »12 Apostel« eine sich umkehrende Beweisführung versuchen. Sicherlich werden wir final keine zufriedenstellende Blaupause für die Probleme und Missstände unserer Welt erhalten.. Womöglich aber eine Sichtweise, die unseren Standpunkt in Bezug auf verschiedene Fragestellungen in einem anderen Licht erscheinen lässt und die in der Lage ist, die Fragezeichen in unseren Köpfen ein wenig zu relativieren.</p>
<p>These: Stellen Sie sich vor, wir hätten die Möglichkeit, sagen wir zwölf ambitionierte Persönlichkeiten auszuwählen, die in der Summe ihrer verschiedenen Eigenschaften maximal geeignet wären, sich im Sinne einer konkreten Zielformulierung für eine tatsächlich lösungsorientierte Umsetzung einzusetzen und diese würden nun an den dafür notwendigen Posten eingesetzt und hätten die Freiheit und die Möglichkeit alle erforderlichen Maßnahmen untereinander zu koordinieren und einzuleiten.</p>
<p>Nicht irgendwelche zwölf, sondern Personen, die in ihren jeweiligen Tätigkeiten, Funktionen und wirtschaftlichen, sozialen und gesellschaftlichen Einflusssphären an eben den signifikanten Stellen sitzen, von denen aus sie in der Lage wären, ihre Ideen und konkreten Vorhaben in ihren Strukturen zu verbreiten, einzufordern, bzw. die für die jeweilige Problemstellungverbreiten, einzufordern, bzw. die für die jeweilige Problemstellungverbreiten, erforderlichen Maßnahmen zu veranlassen und zu verantworten.<br />
Das tatsächliche Vorhaben ist in diesem Kontext nicht von Bedeutung, da das übergeordnete Prinzip der Schlüssel ist, um erfolgreich Zielformulierungen umzusetzen. Allerdings eignet sich der Themenkomplex der Energie- und Mobilitätswende hervorragend, um die These zu veranschaulichen.</p>
<p>Welche Positionen wären also zum Beispiel für die erfolgreiche Etablierung einer Neuen Mobilität auf Basis Erneuerbarer Energien zu besetzen..? Oder schauen wir uns doch erst einmal an, wer womöglich derzeit Spielmacher in den organisationellen Strukturen in Deutschland ist, bzw. sein könnte..?<br />
Das Umwelt- sowie das Wirtschafts- und Energieministerium mit Dr. Barbara Hendricks und Sigmar Gabriel, das Verkehrsministerium mit Alexander Dobrindt, die Automobilwirtschaft mit Prof. Dr. Martin Winterkorn, Ferdinand Piëch, Dieter Zetsche und Norbert Reithofer, die Energieversorger mit Dr. Johannes Teyssen, Peter Terium und Dr. Frank Mastiaux sowie die Medien mit der Bertelsmann Stiftung oder der Springerpresse. Und natürlich würde dieser Lenkungskreis durch Angela Merkel sicherlich eine große Bereicherung erfahren und von einer politisch durchsetzungsstarken Führungsrolle enorm profitieren.</p>
<p>Der bereits in den 90er Jahren unternommene Vorstoß in Richtung Elektromobilität mit dem Rügen-Projekt und unserer Kanzlerin als damalige Bundesumweltministerin würde im Kontext dieser theoretischen Reise sicherlich nicht bereits knapp 20 Jahre erfolglos zurückliegen. Allerdings möchte ich anmerken, dass einerseits Zeitgeist und Technik heute weiter sind und andererseits, dass es wichtig ist, zu verstehen, dass die These eben nicht von Einzelverantwortlichen ausgeht, sondern von einer Gemeinschaft gleicher Interessen, die sich an den entscheidenden Stellen gemeinsam einem Ziel nähert. Die These will zeigen, dass selbst eine sehr kleine Personenanzahl theoretisch und in einer Einzelbetrachtung durchaus in der Lage ist den Status Quo zu verändern. Und zwar in die vermeintlich gewünschte Richtung, wie auch in jede Andere, die diese Gemeinschaft anstrebt. Die genannten Personalien sind beispielhaft zu verstehen. Bei näherer Betrachtung und Analyse der sich jeweils gegenseitig bedingenden, unterschiedlichen Einflussmöglichkeiten würden jeweils zwei der hochrangigsten Vertreter aus den Bereichen Politik, Verbände, Automobilwirtschaft, Energie und Medien wahrscheinlich ausreichen, um die notwendige initiale Durchsetzungskraft für ein Projekt zu bündeln.<br />
So unterstützt eben auch der Bundesverband eMobilität den ja bereits begonnenen Prozess der Energie- und Mobilitätswende und wirkt gemeinsam mit allen Verantwortlichen darauf hin, dass die Etablierung der Neuen Mobilität die gesamtgesellschaftliche Bedeutung erhält, die ihr zusteht.<br />
Zudem bin ich sicher, dass in diesem apostolischen Kreis auch die ein oder andere Person sitzen müsste, die wir öffentlich noch gar nicht auf dem Schirm haben, bzw. die erst noch in Erscheinung treten wird.</p>
<p><strong>Zurück zur Situation der Neuen Mobilität auf Basis Erneuerbarer Energien &#8211; ressourcenschonend, leise, sauber und zukunftsfähig. Von der Bundesregierung ausdrücklich gewünscht, hoch und viel gelobt, gefördert, aufgeladen, regional mobilisiert und verschaufenstert. Von der Automobilwirtschaft umgesetzt und in Serie auf den Markt gekündigt. Von den Medien bejubelt, zerissen und harmonisiert, von der Gesellschaft erwartet und in Frage gestellt. Ein Ping-Pong-Spiel mit dem Prädikat »nicht zum Aushalten«.</strong></p>
<p>Wo stehen wir aktuell..? 12.100 eFahrzeuge in Deutschland Anfang 2014. Knapp 17.000 zur Jahresmitte. Ein erschreckendes, wenig beeindruckendes und international eher beschämendes Endergebnis. Weit entfernt von der selbstformulierten Zielvorgabe der Bundesregierung, die zu Beginn der Markthochlaufphase zum Ende des Jahres bereits 100.000 Elektrofahrzeuge angestrebt hatte. Man mag es kaum glauben, aber zu Silvester können wir bereits auf eine erfolgreiche Elektromobilitätsstrategie anstoßen, um dann die guten Vorsätze im Januar schnell wieder zu vergessen.. Aber wir haben uns alle ganz doll bemüht und keiner soll nachher sagen, wir hätten nicht alles in unserer Macht stehende getan, um das zu ermöglichen.</p>
<p>Doch. Ich sage das. Amen.</p>
<div  class="ut-alert grey  ">Spielen Sie das beispielhaft gerne auch für andere Probleme einmal für sich durch. Wie würde sich der Gedanke auswirken, würden wir damit Missstände adressieren, die wir als Armut kennen, als Hunger..? Ist es in Zukunft wirklich weiterhin vertretbar, dass eine zivilisierte Gesellschaft diese höchstbrisanten Missstände akzeptiert..? Nein, sicherlich nicht. Um der These zu folgen, sitzen wahrscheinlich einfach nur die falschen Personen an den entsprechenden Schlüsselpositionen. Das soll nicht heißen, dass es nicht eine große Anzahl Menschen gibt, die sich hingebungsvoll diesen Aufgaben widmen. Allerdings wäre dieser Club der Willigen sehr viel erfolgreicher in seinem Wirken, würde er mit deutlich mehr Einfluss agieren können.</div>
<p>Christian Heep<br />
<a href="mailto:christian.heep@bem-ev.de">christian.heep@bem-ev.de</a></p>
<p><a href="/wp-content/uploads/2014/11/editorial_14_apostel.pdf" target="_blank"><img class="alignnone size-full wp-image-4529" src="/wp-content/uploads/2014/05/pdf-icon-15x15.jpg" alt="pdf-icon-15x15" width="15" height="15" />PDF-Download des Artikels aus der NEUEN MOBILITÄT</a></p>
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		<title>Reset..?</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Jul 2014 08:32:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Christian Heep]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Editorials NEUE MOBILITÄT]]></category>
		<category><![CDATA[eMobilität]]></category>

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		<description><![CDATA[Editorial von Christian Heep, Vorstand Marketing im Bundesverband eMobilität und Chefredakteur der NEUEN MOBILITÄT / Sonderausgabe 2014 / Who is Who Als Reset wird ein Vorgang beschrieben, der ein zumeist elektronisches System in einen vordefinierten Anfangszustand zurücksetzt. Dies kann erforderlich sein, wenn ein System nicht ordnungsgemäß funktioniert oder auf Eingaben nicht mehr reagiert. Die Idee einer [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Editorial von Christian Heep, Vorstand Marketing im Bundesverband eMobilität und Chefredakteur der NEUEN MOBILITÄT / Sonderausgabe 2014 / Who is Who</strong></p>
<p>Als Reset wird ein Vorgang beschrieben, der ein zumeist elektronisches System in einen vordefinierten Anfangszustand zurücksetzt. Dies kann erforderlich sein, wenn ein System nicht ordnungsgemäß funktioniert oder auf Eingaben nicht mehr reagiert.</p>
<p>Die Idee einer philosophischen Verwendung dieses Zurücksetzens ergibt jedoch nur dann Sinn, wenn es einen Ausgangs-Zustand gibt, der besser geeignet erscheint unsere Zukunft in verschiedenen Systemen oder Bereichen zu lenken.</p>
<p>Nun leben wir in einer sehr komplexen und systemübergreifend organisierten Welt und es würde wohl keinen Sinn machen, noch einmal ganz vorne anzufangen. Wohin wollten wir auch mit einer hypothetischen Zeitmaschine springen und was würden wir nach diesem Neuanfang tatsächlich anders machen..? Ohne die Errungenschaften und das Wissen, das wir in den letzten Jahrhunderten angesammelt haben. Zudem hätten wir aus unseren vielen Fehlern auch keine lehrreichen Schlussfolgerungen ziehen können..</p>
<p><span id="more-4695"></span> Unter Reset ist vielmehr die Wiederherstellung eines Zustandes vor Eintritt von Störungen und Schädigungen gemeint.<br />
Ein Reset in zwei Richtungen, der bereits gelebte Erfahrungsmuster hinterfragt und in einer systemischen Evolution zu etwas besserem transformiert: Das Richtige machen.</p>
<p>Ein Neustart, der sich heute bereits erkennen lässt: Die Neue Mobilität und die Neue Energie &#8211; um nur zwei Bereiche zu nennen, die wir als Energie- und Mobilitätswende kennen.</p>
<p>Entscheidungen, die auf dem jeweiligen Stand von Forschung und Wissenschaft in Bezug zu sozial-ökonomischen Bedingungen und ökologischem Anspruch getroffen wurden und die zu einem Zeitpunkt richtig und nachvollziehbar waren, sind es zu einem späteren womöglich nicht mehr und sollten sich entsprechend anpassen. Die Verzögerung dieser Entwicklungsbereitschaft durch tradierte und in der Vergangenheit leider oftmals industriepolitisch geprägte Interessen, widerspricht in zunehmendem Maße dem geforderten Prinzip eines sozialen, ökologischen und auch ökonomischen Imperativs.</p>
<p>Wir können uns nicht mehr wirklich lange Fehlentwicklungen leisten. Die Fehler, die wir brauchten, um daraus zu lernen, haben wir alle schon gemacht, bzw. es bleibt zu hoffen, dass uns weitere Katastrophen möglichst erspart bleiben.<br />
Dieser Text will versuchen, ein Gefühl dafür zu vermitteln, dass wir tendenziell auf einem guten Weg sind. Dass Begriffe wie Ethik, Moral, Respekt und Nachhaltigkeit die hohen Wertvorstellungen definieren, mit denen wir in der Lage sind die Probleme unserer Welt in den Griff zu bekommen.</p>
<p>Alle Probleme. Denn die Erkenntnis hinter diesem Verständnis lässt sich auf alle Lebensbereiche und Missstände anwenden. Und ich denke nicht, dass dieser Anspruch zu hoch gesteckt ist oder gar utopisch. Er steht vielleicht im Widerspruch zu den Interessen einzelner Systeme und ist damit in Bezug auf das derzeitige Machtgefüge tatsächlich weltfremd, aber deswegen keineswegs nicht erstrebenswert.</p>
<p>So liegt es also wieder bei jedem einzelnen, sich zu hinterfragen, Muster zu durchbrechen, neu zu denken und stets nach bestem Wissen und Gewissen so zu handeln, dass subjektive und objektive Grundsätze in Einklang stehen.</p>
<p>Da wir alle mehr oder weniger in verantwortlichen Positionen sind, sei es in der Verantwortung für ein Unternehmen, in der Politik oder in der Familie, gibt es vielfältige Möglichkeiten diesem Ausgleich zwischen Imperativ und Maxime den gebührenden Raum zu geben.<br />
Dies gilt natürlich insbesondere der Verantwortung unseren Kindern gegenüber. In einer globalisierten Welt gilt es aber eben auch für die Menschen in anderen Ländern, deren Nachkommen und deren Umwelt. Eine private und beruf-liche Ausrichtung hin zu dieser intergenerativen Gerechtigkeit hat großes Potential Blickwinkel auf alle möglichen Lebens- und Wirtschaftsbereiche neu zu justieren und über vermeintlich Gegebenes erneut nachzudenken. Dieser Wille verhilft der Green Economy zum großen Durchbruch. Und genau dieser Wille wäre es auch, der viele weitere Systemfehler in unserer Gesellschaft aufzeigen könnte..</p>
<p>Diese Selbstreflexion und die Erkenntnis, dass wir die Geschicke unserer Welt selbst lenken und eben auch zu verantworten haben, ist der Schlüssel in eine bessere Welt. Für die Zukunft der Energiewirtschaft bedeutet dies den Fokus in Richtung 100% Erneuerbare Energien. Eine ressourcenschonende, effiziente, klima- und umweltschonende Energieversorgung auf Basis intelligenter Netze. Die Neue Mobilität wird mit diesem Energiesystem eng verbunden und in der Lage sein das globale Mobilitätsbedürfnis nachfolgender Generationen sicher zu stellen. Sauber und leise.</p>
<div  class="ut-alert grey  ">Aber, wie es scheint, hat der VDA die Wette um die 2 Kisten Champagner nun doch noch nicht verloren. Herr Wissmann verkündete erst kürzlich im Roten Rathaus, dass wir auch weiterhin mit den 15 angekündigten Elektroversionen rechnen können. Allerdings im perfekten Plusquamperfekt-Lobbymodus vorgetragen, damit ist der Wahrheitsgehalt, also die tatsächliche Realisierungswahrscheinlichkeit, zumindest fraglich, hört sich aber toll an. Ich war richtig glücklich, als uns der Regierende Bürgermeister dann allen auf die Schulter geklopft hat. Nun wissen wir, dass wir zwar nicht mehr Papst sind, dafür aber Habemus Leidmarkt sagen können.</p>
<p>Ich muss wirklich lernen, mir nicht immer doof vorzukommen, sondern meine Sicht der Welt und der Dinge, die ich bewegen möchte, einfach nur in sich immer wiederholenden Phrasen zu repetieren. Immer und immer wieder. Dann wird es von ganz alleine wahr. Die Medien nehmen es ja bei den Anderen auch auf, drucken und verbreiten es und was schwarz auf weiß geschrieben steht, muss wahr sein. Also, Herr Wissmann, 15 Elektroautos oder 2 Kisten Champus. Sie haben die Wahl..</p>
<p><strong>Wette vom Tagesspiegel eMobility Summit 2012 zwischen BEM-Beiratsvorsitzendem Dr. Jan Traenckner und Dr. Ulrich Eichhorn vom VDA, der die deutsche Automobilindustrie verteidigte und 15 in Serie gefertigte eAutos bis Ende 2014 versprach. Die Wette gilt.</strong></div>
<p>Christian Heep<br />
<a href="mailto:christian.heep@bem-ev.de">christian.heep@bem-ev.de</a></p>
<p><a href="/wp-content/uploads/2014/07/WHOISWHO-Editorial.pdf"><img class="alignnone size-full wp-image-4529" src="/wp-content/uploads/2014/05/pdf-icon-15x15.jpg" alt="pdf-icon-15x15" width="15" height="15" />PDF-Download des Artikels aus der NEUEN MOBILITÄT</a></p>
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		<title>Die Elektroflitzer der Schweizer Post</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Jul 2014 21:14:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Christian Heep]]></dc:creator>
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		<category><![CDATA[eMobilität]]></category>
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		<description><![CDATA[Balkongeschichten: Zufällig beim Schweizbesuch auf dem Balkon in Grüningen die tollen Elektroflitzer der Schweizer Post im Einsatz gesehen. Klasse. So geht Neue Mobilität..! Weiter so.. © 2014 Christian Heep / CYMAGE MEDIA BERLIN / Nur zur Privatnutzung Weitere News zur Neuen Mobilität: www.bem-ev.de]]></description>
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<p>Balkongeschichten: Zufällig beim Schweizbesuch auf dem Balkon in Grüningen die tollen Elektroflitzer der Schweizer Post im Einsatz gesehen. Klasse. So geht Neue Mobilität..! Weiter so..</p>
<p>© 2014 Christian Heep / CYMAGE MEDIA BERLIN / Nur zur Privatnutzung</p>
<p>Weitere News zur Neuen Mobilität: <a href="http://www.bem-ev.de" title="Bundesverband eMobilität e.V." target="_blank">www.bem-ev.de</a></p>
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		<title>Alea iacta est</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Oct 2013 11:59:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Christian Heep]]></dc:creator>
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		<category><![CDATA[Editorials NEUE MOBILITÄT]]></category>
		<category><![CDATA[eMobilität]]></category>
		<category><![CDATA[Erneuerbare Energien]]></category>

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		<description><![CDATA[Editorial von Christian Heep, Vorstand Marketing im Bundesverband eMobilität und Chefredakteur der NEUEN MOBILITÄT / Ausgabe 13 / September 2013 »Der Würfel ist gefallen.« So lautet die traditionelle deutsche Übersetzung aus den Asterix-Comics, die dem Sprichwort allerdings eine falsche Bedeutung gibt. Beim Teutates. Ursprünglich ging es bei der Aussage Cäsars im Januar 49 v. Chr. [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Editorial von Christian Heep, Vorstand Marketing im Bundesverband eMobilität und Chefredakteur der NEUEN MOBILITÄT / Ausgabe 13 / September 2013</strong></p>
<p>»Der Würfel ist gefallen.« So lautet die traditionelle deutsche Übersetzung aus den Asterix-Comics, die dem Sprichwort allerdings eine falsche Bedeutung gibt. Beim Teutates. Ursprünglich ging es bei der Aussage Cäsars im Januar 49 v. Chr. darum, die Situation der Überschreitung des Grenzflusses Rubikon nördlich vom heutigen Rimini zu beschreiben, was unwiderruflich den Bürgerkrieg gegen Pompeius bedeutete. <span id="more-4612"></span></p>
<p>»Der Würfel ist geworfen« im Sinne von »Das Wagnis ist eingegangen« rief Cäsar und zitierte damit ein weit verbreitetes griechisches Sprichwort aus Menanders Komödie Arrhephoros, die den Augenblick einer Entscheidung beschreibt, in der man beschließt zu handeln, die Würfel zu werfen, diese aber noch nicht zu Boden gefallen sind. Der Menandervers lautet vollständig: Beschlossen ist die Sache; aufgeworfen sei der Würfel.</p>
<p>Diese Fehlinterpretation hat jedoch auch Vorteile; offenbart doch die Implikation von Absicht und Entscheidung eine logische Verknüpfung zur tatsächlichen Umsetzung. So sind die Würfel der Elektromobilität bereits vor langer Zeit geworfen worden und wir sind uns, insbesondere nach den Erfahrungen der IAA nun sicher, dass dem Wurf auch konkrete Maßnahmen folgen werden.<br />
Allerdings sollte man bedenken, dass Werner Siemens bereits 1866 mit der Entdeckung des elektrodynamischen Prinzips den Grundstein für den Elektroantrieb legte und 1881 Gustave Trouvé den emobilen Würfel mit 12 km/h erstmals »geworfen« hat. Ihm folgten 1899 La Jamais Contente von Camille Jenatzy mit der Rekordmarke von über 105 km/h, 1900 der Lohner-Porsche, 1908 der Mercedes Electrique, 1912 die Deutsche Bahn mit der Einführung des 16,7-Hz-Bahnstrombetriebs in Deutschland, 1941 der Peugeot VLV, der Nissan Tama im Jahre 1947, 1969 der BMW 1602 und der Mercedes Elektrobus 1972, um nur einige historische Momente zu erwähnen. Viele weitere folgten bis heute.</p>
<p>Die Ölkrise Anfang der 70er Jahre dauerte wohl nicht lang genug und in den 90ern wurde der EV1 von General Motors in der Wüste verschrottet. Der Anreiz der Gesetzgebung zur Emissionssenkung wurde damals gekippt. Das hatte natürlich nichts damit zu tun, dass die postfossile Technologie bis auf weiteres aufgegeben wurde. Die Parallele zur derzeitigen Diskussion über die CO2-Grenzwerte, die in der Europäischen Union insbesondere auf deutschen Widerstand gestoßen ist, hat ebenfalls keinerlei Auswirkungen auf die Entwicklungsgeschwindigkeit und Durchsetzung der Elektromobilität.<br />
Natürlich nicht..</p>
<p>Als Cäsar, Werner Siemens, Gustave und seine zahlreichen emobilen Pioniere die Würfel ins Rollen brachten, hatten sie eine klare Vorstellung von dem, was sie erwartete. Sie haben beschlossen zu handeln und mit entsprechenden Konsequenzen gerechnet. Sie haben die Welt mit Erkenntnissen und technologischem Fortschritt bereichert und uns damit die Möglichkeit gegeben, Mobilität und Energie mit Nachhaltigkeit, Ressourceneffizienz sowie Klima- und Umweltschutz in Einklang zu bringen.</p>
<p>Toll. Allerdings reicht es nicht, die Würfel nur zu werfen. Die Absicht dahinter muss auch gegen Widerstände anderer Interessen verteidigt werden; sie muss sich durchsetzen. Denn die Idee ist beim Wurf zwar klar, nicht aber die tatsächliche Umsetzung, was uns die über 130-jährige Geschichte der Elektromobilität ja eindrucksvoll aufzeigt.</p>
<p>Zusammengefasst bedeutet die historische Analogie, dass die Vielzahl elektromobiler Vorreiter, die sich heute aufgestellt haben, um eine Neue Mobilität Realität werden zu lassen, sich nicht auf ihren ersten Erfolgen ausruhen dürfen. Nur zu statuieren, wir wären Leitmarkt und Leitanbieter, ist genauso falsch, wie die Übersetzung, der Würfel sei bereits gefallen. Nein. Das ist er noch nicht.<br />
Er ist auf einem guten Weg. Zugegeben. Aber seine Flugbahn sollten wir schon weiterhin ganz genau beobachten und gegebenenfalls auch korrigieren, die Bahn freiräumen und aktiv darauf hinwirken, dass sich die Welt der Mobilität endlich so entwickelt, wie wir uns das vorstellen.</p>
<p>Die Zeit scheint nun wirklich reif für die Idee emissionsarmer Antriebsarten auf Basis Erneuerbarer Energien und für ein generelles Umdenken in Bezug auf unser Energie- und Mobilitätsverhalten. Am besten lässt sich so eine Flugbahn im übrigen durch politische Rahmenbedingungen beeinflussen. Interessant und hoffnungsvoll ist an dieser Stelle, dass unsere Bonus-Malus-Idee einer CO2-abhängigen Kfz-Steuerreform in Politik und Medien zunehmend diskutiert und gefordert wird. Dies ist aber nur ein Schlüssel in einem eigendynamischen Maßnahmenpaket. Gern klären wir Sie über weitere auf..</p>
<p>In diesem Sinne, wünsche ich unseren Lesern eine Regierungskoalition, die sich dem Thema aktiv annimmt und eine erfolgreiche eCarTec, die Ihnen erneut zeigt, dass der Würfel den Rubikon bereits überschritten hat.</p>
<p>Christian Heep<br />
<a href="mailto:christian.heep@bem-ev.de">christian.heep@bem-ev.de</a></p>
<p><a href="/wp-content/uploads/2014/07/130930-NM13-Editorial.pdf"><img class="alignnone size-full wp-image-4529" src="/wp-content/uploads/2014/05/pdf-icon-15x15.jpg" alt="pdf-icon-15x15" width="15" height="15" />PDF-Download des Artikels aus der NEUEN MOBILITÄT</a></p>
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		<title>Gedankenspiel</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Jul 2013 13:02:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Christian Heep]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[BEM]]></category>
		<category><![CDATA[Editorials NEUE MOBILITÄT]]></category>
		<category><![CDATA[eMobilität]]></category>

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		<description><![CDATA[Editorial von Christian Heep, Vorstand Marketing im Bundesverband eMobilität und Chefredakteur der NEUEN MOBILITÄT / Ausgabe 12 / Juli 2013 »Oh Gott, Ich könnte in einer Nussschale eingesperrt sein und mich für einen König von unermesslichem Gebiete halten..« (Hamlet, 2. Aufzug, 2. Szene), wenn nur meine bösen Träume nicht wären. So beschreibt Stephen Hawking mit [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Editorial von Christian Heep, Vorstand Marketing im<br />
Bundesverband eMobilität und Chefredakteur der NEUEN MOBILITÄT / Ausgabe 12 / Juli 2013</strong></p>
<p>»Oh Gott, Ich könnte in einer Nussschale eingesperrt sein und mich für einen König von unermesslichem Gebiete halten..« (Hamlet, 2. Aufzug, 2. Szene), wenn nur meine bösen Träume nicht wären. So beschreibt Stephen Hawking mit Shakespeares Worten sein Universum mit einem philosophischen Ansatz und ist dabei sehr erfolgreich. Insbesondere schafft er es, komplexe Zusammenhänge zu veranschaulichen und einem großen Publikum zugänglich zu machen.</p>
<p><span id="more-4617"></span></p>
<p>Wir haben auch einen Traum. Ein Traum, wie ihn vor 50 Jahren auch Dr. Martin Luther King Jr. gehabt haben muss, als er am Lincoln Memorial bei der Rede zum Marsch auf Washington Geschichte schrieb. Eine Geschichte, die seit dem Generationen inspiriert hat und in seiner ethischen und moralischen Konsequenz für viele denkbare Gedankenspiele eine Blaupause aufzeigt.</p>
<p>Immer wieder, wenn konstruktive Theorien, neue Entwicklung und technologischer Fortschritt auf tradierte Strukturen treffen, formiert sich protektionistischer Widerstand. Das ist einerseits durchaus verständlich und nachvollziehbar, gleichzeitig wirkt es sich aber durch den Verzögerungseffekt bremsend aus.<br />
Aus diesem Dilemma einen Ausweg zu finden, ist Grundlage von Träumen, Protesten, Demonstrationen und Bewegungen, die einen Kontrapunkt setzen wollen, um diesen Ideen einen Raum zu geben. Im besten Fall agieren solche Lobbyorganisationen so intelligent, dass sie es schaffen die vermeintlichen Gegenspieler mitzunehmen und durch Synergie, Erkenntnis und Notwendigkeit einen Schulterschluss zu ermöglichen.</p>
<p>Hilfreich ist dabei die Erkenntnis, dass eine Idee, deren Zeit gekommen ist, sich nicht dauerhaft aufhalten lässt. Sie lässt sich allerdings erheblich beschleunigen. Und das ist genau das, was unsere Arbeit treffend beschreibt. Eine Überzeugungsarbeit, die lediglich Zeit, Vorreiter und vor allem eine wachsende Begeisterung durch eine breite gesellschafts-politische Unterstützung voraussetzt.</p>
<p>Naheliegend ist in diesem Kontext auch die Erkenntnis, dass man sich diese Zeit erkaufen muss, bzw. dass der finanzielle Spielraum Durchhaltevermögen und Intensität der Bemühungen in einen Kontext zu einem erfolgreichem Engagement setzt: Die Bereitstellung einer entsprechenden Kapitalausstattung, so wie man eine junge Pflanze von Zeit zu Zeit giessen sollte..<br />
Aus diesem Grund erfährt das Ziel einer emissionsarmen, CO2-neutralen Mobilität auf Basis Erneuerbarer Energien, ressourcenschonend, nachhaltigen, sauber und leise nur dann zeitnah eine Umsetzung, wenn wir es gemeinsam schaffen einerseits industriepolitische Interessen zu synchronisieren und andererseits, wenn wir uns mit medialer und politischer Sichtbarkeit als umsetzungsfähiger Pate dieser Neuen Mobilität aufstellen.</p>
<p>Neben der Aufgabe, die Renaissance der Elektromobilität zu dynamisieren, ist es wichtig sie in einen Gesamtkontext einzuordnen und die damit verbundene Komplexität greifbar zu machen, Chancen und Vorteile beispielhaft und verständlich aufzuzeigen und Herausforderungen lösungsorientiert zu beleuchten. Es gilt, die Idee einer Neuen Mobilität im Kontext der Erneuerbaren Energien, der Energiewende und dem SmartGrid zu betrachten und die Möglichkeiten für Nachhaltigkeit, Ressourceneffizienz, Wertschöpfung sowie Klima- und Umweltschutz zu erkennen.</p>
<p>Im Zuge dieser Überlegungen wird es Zeit, dass wir uns selbst als entscheidenden und ausschlaggebenden geologischen Faktor im Anthropozän wahrnehmen. Naturwissenschaftliche Erkenntnisse, fortschrittliche Technologien und unsere Vernunftbegabung sollten sich weiter durchsetzen, insbesondere gegen die menschliche Systemeigenschaft grenzenlosen Wachstums auf Kosten anderer oder nachfolgender Generationen.</p>
<p>Idee, Intention und Bereitschaft dazu sind bereits vollumfänglich in unserer Gesellschaft verankert. Die technischen Konzepte stehen auch zur Verfügung. Um weiterer Ignoranz vorzubeugen, fehlt eine neue Positionierung und Wertung unseres ökonomischen und ökologischen Handelns, ein generelles Umdenken und globalpolitische Entscheidungs-findungsprozesse, die ausschließlich dem Prinzip der Nachhaltigkeit und intergenerativen Gerechtigkeit folgen.</p>
<p>Mit diesen Gedanken wünsche ich Ihnen eine spannende Lektüre, einen schönen Sommer und eine Wahlentscheidung, die zu Ihnen passt..</p>
<p>Christian Heep<br />
<a href="mailto:christian.heep@bem-ev.de">christian.heep@bem-ev.de</a></p>
<p><a href="/wp-content/uploads/2014/07/130707-NM12-Editorial-CH.pdf"><img class="alignnone size-full wp-image-4529" src="/wp-content/uploads/2014/05/pdf-icon-15x15.jpg" alt="pdf-icon-15x15" width="15" height="15" />PDF-Download des Artikels aus der NEUEN MOBILITÄT</a></p>
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		<title>Habemus Leidmarkt</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Apr 2013 11:28:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Christian Heep]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[BEM]]></category>
		<category><![CDATA[Editorials NEUE MOBILITÄT]]></category>
		<category><![CDATA[eMobilität]]></category>

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		<description><![CDATA[Editorial von Christian Heep, Vorstand Marketing im Bundesverband eMobilität und Chefredakteur der NEUEN MOBILITÄT / Ausgabe 11 / April 2013 Als überzeugter Optimist mit einem starken Hang zum Realismus gebe ich zu, dass ich immer wieder zur Schönfärberei neige und mir eher ungünstige Sachverhalte beizeiten zurechtbiege und dabei nicht aufgebe, das Gute auch in solchen [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Editorial von Christian Heep, Vorstand Marketing im Bundesverband eMobilität und Chefredakteur der NEUEN MOBILITÄT / Ausgabe 11 / April 2013</strong></p>
<p>Als überzeugter Optimist mit einem starken Hang zum Realismus gebe ich zu, dass ich immer wieder zur Schönfärberei neige und mir eher ungünstige Sachverhalte beizeiten zurechtbiege und dabei nicht aufgebe, das Gute auch in solchen Situationen zu suchen. Das Finden stellt sich dabei immer häufiger ein und im Ergebnis einer solchen Einstellung profitieren Reaktanz, dynamischer Pragmatismus und ein insgesamt positiver Problemlösungsansatz. <span id="more-4624"></span></p>
<p>Maßlose Selbstüberschätzung, rhetorische Lügenkonstrukte, Luftschlösser und die permanente Kommunikation von Wunschvorstellungen im Perfekt oder Plusquamperfekt gehören dabei nicht zu meinem Arsenal.</p>
<p>Damit meine ich im Gegenteil zur Futur-Kommunikation von Maßnahmen und Zuständen, die wir wollen, haben werden und in Kürze umsetzen werden, das zur Schau gestellte Selbstverständnis man wäre in der Entwicklung der Elektromobilität schon ganz vorne mit dabei und hätte alles im Griff.</p>
<p>Im Archiv des Bundestages gibt es einen Redebeitrag unseres Parlamentarischen Beiratsvorsitzenden Herrn Tiefensee, Bundesverkehrsminister a.D., zum Thema Elektromobilität, der kaum an Aktualität verloren hat. Allerdings ist der Beitrag ja auch erst knapp drei Jahre alt. Und es ist viel passiert..</p>
<p>Wir haben es mit intensiven gemeinsamen Anstrengungen geschafft, den Elektrofahrzeugbestand in Deutschland auf immerhin fast 8.000 Fahrzeuge zu erweitern. Das sind rühmliche 0,0172% &#8211; gemessen am Gesamtfahrzeugbestand in Deutschland. Und in der Tat, damit sind wir regierungsseitig auf dem besten Weg Leitmarkt, Leitanbieter, Erstmarkt oder was auch immer zu werden. Der ständige Einsatz der Zeitform Futur I und II verhindert dabei übrigens erfolgreich jegliche Frustration, die ansonsten in deren eigenem Handeln und Wirken leicht auffallen würde. Dieses wollen und werden ist weit davon entfernt, tatsächlich einzutreffen und bei seinen Anhängern leider ungefähr genauso weit verbreitet.</p>
<p>Wir vergleichen die eMobilität gern mit einem Marathonlauf. Nach intensiven Vorbereitungen, Testläufen und Trainingsstunden rückt der Starttermin immer näher. Dann geht‘s los. Wir sind im übrigen bereits zum Ende des 19. Jahrhunderts gestartet. Nach den großen Etappenverlusten in den 20er und 70er Jahren stehen wir aber nun wieder im Vorbereitungszelt und schauen den Chinesen, Japanern, Koreanern und Amerikanern beim Start zu. Im Kino läuft derweil ein alter Hut: Die Renaissance der Elektromobilität.</p>
<p>Aber was soll‘s, am Ende sind wir doch alle Gewinner. Hauptsache wir kommen irgendwann im Ziel an. Die dicken Sponsoringverträge landen aber meist nur bei den Ersten. Besteht da etwa am Ende eine Verbindung zu Wertschöpfung und Wohlstand..? Wir müssen also schneller laufen und das Feld vorne aufmischen. Na, sehen Sie sich jetzt auch bildhaft mit elektromobilem Gewinnergrinsen leichtfüßig am schwächelnden Mittelfeld vorbeiziehen, die Zielmarke 2020 schon in Sichtweite..? Leider habe ich eine enttäuschende Nachricht: Sie haben vergessen loszulaufen. Warum stehen Sie da immer noch rum und schleichen von einem Kongress zum nächsten..?</p>
<p><strong>Kontinuität findet sich in der Frequenz einzelner Schritte. Dieses Konzept entwickelt sich über ineinandergreifende Maßnahmenpakete zur gewünschten Eigendynamik und damit, basierend auf unserer technologischen Kompetenz, über einen Erstmarkt zum Leitmarkt. Zum Leitanbieter. Zum Weltmeister. Wir können das doch. Wir müssen nur wollen. Und zwar insbesondere politisch.</strong></p>
<p>In viel zu vielen Gesprächen erklären mir die Experten vermeintlicher Befürworter von Elektromobilität, Nachhaltigkeit und Erneuerbarer Energien immer wieder, warum es ist, wie es ist. Rhetorisch einwandfrei und auf sehr hohem Niveau schleichen sich allerdings abwechselnd Fehlannahmen, Widersprüche, Ausflüchte und Behelfsargumentationen in die komplexen Sachverhalte ein und verwässern die Gesamtaussage auf ein zunehmend unerträgliches Niveau. Da wird die nachhaltige Ausrichtung und die gute Idee missbraucht und instrumentalisiert, um nach einem einlullend befürwortenden Plädoyer endlich auf den Punkt zu kommen. Dann wird die Katze aus dem Sack gelassen und die gute Tat in eine ferne Zukunft projektiert. Wir wollen zwar, aber..</p>
<p>Meiner Pragmatik mag es geschuldet sein, dass ich mich auf diese argumentativen Irrlichter nicht mehr einlassen möchte. Ich werde mich auch in Zukunft nicht von Fracking oder CCS überzeugen lassen und werde mich auch weiterhin mit Nachdruck für Erneuerbare Energien, emissionsarme Antriebsarten und eine nachhaltige Klima- und Umweltpolitik einsetzen. Das wird auch eine taktile Pseudo-Strompreisbremse kaum verhindern. Im Gegenteil.</p>
<p>Konstruktive Gespräche, die lösungsorientiert in eine bessere Zukunft schauen, sind natürlich jederzeit willkommen. Wir sollten uns insgesamt nicht weiter mit Protektionisten beschäftigen, sondern mit Gleichgesinnten &#8211; und gemeinsam mit unseren innovativen BEM-Mitgliedern einen Systemwechsel hin zu einer Neuen Mobilität durchsetzen.</p>
<div  class="ut-alert grey  ">Aber, wie es scheint, hat der VDA die Wette um die 2 Kisten Champagner nun doch noch nicht verloren. Herr Wissmann verkündete erst kürzlich im Roten Rathaus, dass wir auch weiterhin mit den 15 angekündigten Elektroversionen rechnen können. Allerdings im perfekten Plusquamperfekt-Lobbymodus vorgetragen, damit ist der Wahrheitsgehalt, also die tatsächliche Realisierungswahrscheinlichkeit, zumindest fraglich, hört sich aber toll an. Ich war richtig glücklich, als uns der Regierende Bürgermeister dann allen auf die Schulter geklopft hat. Nun wissen wir, dass wir zwar nicht mehr Papst sind, dafür aber Habemus Leidmarkt sagen können.</p>
<p>Ich muss wirklich lernen, mir nicht immer doof vorzukommen, sondern meine Sicht der Welt und der Dinge, die ich bewegen möchte, einfach nur in sich immer wiederholenden Phrasen zu repetieren. Immer und immer wieder. Dann wird es von ganz alleine wahr. Die Medien nehmen es ja bei den Anderen auch auf, drucken und verbreiten es und was schwarz auf weiß geschrieben steht, muss wahr sein. Also, Herr Wissmann, 15 Elektroautos oder 2 Kisten Champus. Sie haben die Wahl..</p>
<p><strong>Wette vom Tagesspiegel eMobility Summit 2012 zwischen BEM-Beiratsvorsitzendem Dr. Jan Traenckner und Dr. Ulrich Eichhorn vom VDA, der die deutsche Automobilindustrie verteidigte und 15 in Serie gefertigte eAutos bis Ende 2014 versprach. Die Wette gilt.</strong></div>
<p>Christian Heep<br />
<a href="mailto:christian.heep@bem-ev.de">christian.heep@bem-ev.de</a></p>
<p><a href="/wp-content/uploads/2013/04/130316-NM11-Editorial-CH.pdf"><img class="alignnone size-full wp-image-4529" src="/wp-content/uploads/2014/05/pdf-icon-15x15.jpg" alt="pdf-icon-15x15" width="15" height="15" />PDF-Download des Artikels aus der NEUEN MOBILITÄT</a></p>
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		</item>
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		<title>Spes ultima moritur</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Jan 2013 11:38:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Christian Heep]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[BEM]]></category>
		<category><![CDATA[Editorials NEUE MOBILITÄT]]></category>
		<category><![CDATA[eMobilität]]></category>

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		<description><![CDATA[Editorial von Christian Heep, Vorstand Marketing im Bundesverband eMobilität und Chefredakteur der NEUEN MOBILITÄT / Ausgabe 10 / Januar 2013 »Niemand hat die Absicht Elektroautos zu bauen« oder einen Flughafen zu eröffnen. Angelehnt an das berühmte Mauer-Zitat von Ex-DDR-Chef Walter Ulbricht spiegelt das frei erfundene Zitat ein wenig Piëch-Stimmung und lässt gleichzeitig hoffen, da ja [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Editorial von Christian Heep, Vorstand Marketing im Bundesverband eMobilität und Chefredakteur der NEUEN MOBILITÄT / Ausgabe 10 / Januar 2013</strong></p>
<p>»Niemand hat die Absicht Elektroautos zu bauen« oder einen Flughafen zu eröffnen. Angelehnt an das berühmte Mauer-Zitat von Ex-DDR-Chef Walter Ulbricht spiegelt das frei erfundene Zitat ein wenig Piëch-Stimmung und lässt gleichzeitig hoffen, da ja bei dem Beispiel tatsächlich Gegensätzliches eingetroffen ist. Und auch bei der Flughafen-eröffnung stirbt die Hoffnung der Berliner ja bekanntlich zuletzt. Hoffnung allein reicht aber nicht. Man muss auch etwas dafür tun..</p>
<p><span id="more-4632"></span></p>
<p>Machiavellistisches Kalkül vorausgesetzt, neigen viele Branchenkenner dazu, verstärkt beruhigend auf die Entwicklungen, Anstrengungen und Versprechen der deutschen Automobilindustrie und der Politik zu reagieren. Sie bremsen damit ganz bewußt konstruktive Kritikansätze aus und verbreiten eine Zuversicht, deren gläubige Hörigkeit ich nicht immer ganz nachvollziehen kann. Womöglich ist dieser Kreis Auserwählter aber einfach nur besser informiert und verfügt über unternehmensinterne Vorgänge und Entscheidungen, die die Ambition Elektromobilität ganz klar belegen.</p>
<p>Das mag ja sein. Und auf alle Mitglieder im Bundesverband eMobilität trifft das auch ganz sicher zu. Eine Analyse der Situation auf Basis der Intention des Eingangszitates lässt diese Zuversicht womöglich taktisch sinnvoll erscheinen. Allerdings erschliesst sich mir der tiefere Sinn dahinter nicht. Vielleicht gibt es einen politisch-wirtschaftlich motivierten Masterplan, der Deutschland zum Leitmarkt und Leitanbieter für Elektromobilität machen soll. Klammheimlich wird hinter verschlossenen Türen geforscht und entwickelt, um dann mit einmal das gesamte Marktumfeld besetzen zu können und als erster die Lorbeeren für Wertschöpfung, Arbeitsplätze, Wohlstandssicherung, Ressourcenschonung, Klima- und Umweltschutz zu ernten.</p>
<p>Ja, so wird es wohl sein. Ein Beleg dafür sind die undichten Insider mit ihrem Wissensvorsprung. Offensichtlich wird die Geheimhaltung hier zugunsten des steigenden öffentlichen Drucks zunehmend verwässert.</p>
<p>Eine Strategie, wie sie Ulbricht nicht besser hätte anwenden können. Obwohl die Geschichtsschreiber sich in diesem Fall nicht ganz einig sind, ob es sich um eine freudsche Fehlleistung handelte oder er tatsächlich von Chruschtschow in Unwissenheit gelassen wurde.</p>
<p>Zudem erscheint der Plan recht überholt, da sich inzwischen ja bereits international bedeutende Akteure dem Thema aktiv und sichtbar angenommen haben. Die weitere Sinnhaftigkeit diese zurückhaltenden Vorgehens ist also fraglich. Die Komplexität der stattfindenden Vorgänge wird aber wohl nur dann deutlich, wenn man den Überlegungen einen weiteren Aspekt hinzufügt. Das Missverständnis einer Branche in Bezug auf die eigene Definition der Daseinsberechtigung. Das Selbstverständnis der deutschen Automobilindustrie und die über 1oo-jährige Identifikation mit hochentwickelten Verbrennungsmotoren konterkariert die Bemühungen des anstehenden Systemwechsels und schiebt sie bewusst und unbewusst auf die lange Bank. Die damit einhergehenden Chancen werden zwar erkannt und auch langsam sichtbarer, aber die Notwendigkeit zeitnahen Handelns ist aufgrund der übermächtigen Marktposition lange Zeit vernachlässigt worden.</p>
<p>Nun will ich mich dennoch ebenfalls in den Reihen derjeniger einordnen, die vielleicht etwas mehr wissen und möchte all den Markteinführungen, die für dieses Jahr angekündigt worden sind, Glauben schenken. Auch wir wissen, dass viele deutsche Unternehmen alles andere als untätig waren und wir in Zukunft sehr gut aufgestellt sein werden.</p>
<p>Diese Erkenntnis erlaubt doch nun aber eine Neuausrichtung in Bezug auf Sichtbarkeit, Kommunikation und insbesondere politischen Stellenwert der Neuen Mobilität auf Basis Erneuerbarer Energien. 2013 ist das Jahr, in dem Politik und Wirtschaft der Welt zeigen können, wie ernst wir es meinen. In diesem Jahr können wir uns international sichtbar an die Spitze der Neuen Mobilität stellen. Wir können Leitmarkt und Leitanbieter. Wir müssen es nur wollen und sollten dabei möglichst den strategischen Stellenwert und die einzelnen Maßnahmen neu bewerten und entsprechend ambitionierter handeln.</p>
<p>Als BEM werden wir uns gemeinsam mit unseren Mitgliedern auch weiterhin diesem Engagement mit vollem Einsatz widmen. Möglich ist dies langfristig aber nur, wenn wir bei unserer Arbeit auch eine ausreichend solide Finanzierung gewährleisten können. Das ist gerade bei einem wachsenden Verband mit ständig steigenden Anforderungen und Erwartungen nicht immer ganz leicht. Und genau dabei hoffen wir auch weiterhin, auf Ihre Unterstützung zählen zu können.</p>
<p>Konkret bedeutet dies neben einer weiteren inhaltlichen Unterstützung insbesondere auch eine monetäre in Form weiterer Einzelfördermitglieder und sichtbarer Unternehmensmitgliedschaften, um dem BEM die notwenige Durchschlagskraft zu ermöglichen und das Thema auch weiterhin auf breiter gesellschaftspolitischer Ebene sichtbar und tragfähig voranzubringen.</p>
<div  class="ut-alert grey  ">Unser aller Bemühungen haben inzwischen in der Bevölkerung, der Politik, den Medien und der Wirtschaft den Stellenwert erlangt, der notwendig ist, um eine nachhaltige Mobilität für uns und unsere Kinder überhaupt zu ermöglichen. Wir sind uns der zunehmenden internationalen Beobachtung bewusst und wollen unseren Teil dazu beitragen, Lösungen für die Energie- und Mobilitätsfragen der Zukunft weltweit zu verbreiten. Diese Verantwortung beschreibt die eigentliche Herausforderung &#8211; in unserer Rolle als Vorbild nachfolgenden Nationen aufzuzeigen, dass Erneuerbare Energien, Elektromobilität und eine insgesamt nachhaltig ausgerichtete Wirtschaft technologisch und insbesondere gesellschaftspolitisch umsetzbar sind. Eine Niederlage wäre gleichzeitig der Scheiterhaufen für diese Schlüsseltechnologien.<br />
<strong>Neues Jahr &#8211; Neues Glück &#8211; Neue Mobilität</strong></div>
<p>Christian Heep<br />
<a href="mailto:christian.heep@bem-ev.de">christian.heep@bem-ev.de</a></p>
<p><a href="/wp-content/uploads/2014/07/NM10-Editorial.pdf"><img class="alignnone size-full wp-image-4529" src="/wp-content/uploads/2014/05/pdf-icon-15x15.jpg" alt="pdf-icon-15x15" width="15" height="15" />PDF-Download des Artikels aus der NEUEN MOBILITÄT</a></p>
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		<title>BEM-Roundtable powered by Brose-SEW</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Dec 2012 09:36:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Christian Heep]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[BEM]]></category>
		<category><![CDATA[Erneuerbare Energien]]></category>
		<category><![CDATA[Filme und Videos]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Bundesverband eMobilität hat gemeinsam mit seinem Mitgliedsunternehmen BROSE-SEW ELEKTROMOBILITÄTS GmbH &#038; Co. KG am 20. November 2012 verschiedene Vertreter der Automobil- und Zuliefererbranche nach Bruchsal eingeladen, um in exklusiver Runde richtungsweisende Fragen rund um den Themenschwerpunkt “Strategien für die Entwicklung von Antriebssystemen” zu diskutieren. “Wir wollten den BEM-Roundtable dazu nutzen, unsere Lösungen für eine [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><iframe width="560" height="315" src="//www.youtube.com/embed/h3TCf4bOjXc" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Der Bundesverband eMobilität hat gemeinsam mit seinem Mitgliedsunternehmen BROSE-SEW ELEKTROMOBILITÄTS GmbH &#038; Co. KG am 20. November 2012 verschiedene Vertreter der Automobil- und Zuliefererbranche nach Bruchsal eingeladen, um in exklusiver Runde richtungsweisende Fragen rund um den Themenschwerpunkt “Strategien für die Entwicklung von Antriebssystemen” zu diskutieren.<br />
<span id="more-4486"></span><br />
“Wir wollten den BEM-Roundtable dazu nutzen, unsere Lösungen für eine Neue Mobilität vorzustellen – dazu gehören sowohl der eigentliche Elektromotor als auch die dazugehörige Leistungselektronik”, so Wolfgang Sczygiol, Geschäftsführer des BEM-Mitgliedsunternehmens. “Der Erfolg der Veranstaltung lag vor allem in der Möglichkeit der Vernetzung mit für uns wichtigen Vertretern aus der Automobilbranche. Als noch junges Unternehmen benötigen wir genau diese Kontakte. Auf der anderen Seite hatten wir die Gelegenheit, den anwesenden Automobilherstellern zu zeigen, dass wir ihre speziellen Anforderungen verstehen und diese in unseren Produkten integrieren können”.</p>
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		<title>BEM-Gemeinschaftsstand auf der Automechanika 2012 in Frankfurt</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Nov 2012 09:41:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Christian Heep]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Neue Mobilität ist eine der wichtigsten Zukunftsthemen der KFZ-Branche. Aus diesem Grund hat sich die Automechanika in Frankfurt, die mit rund 4.500 Ausstellern und mehr als 155.000 Besuchern zu den führenden internationalen Branchentreffpunkten der Automobilindustrie zählt, in diesem Jahr als internationale Leitmesse für eMobilität positioniert. Gemeinsam mit dem Bundesverband eMobilität wurde vom 11. bis [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><iframe width="560" height="315" src="//www.youtube.com/embed/3gvzp-gYU8E" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Die Neue Mobilität ist eine der wichtigsten Zukunftsthemen der KFZ-Branche. Aus diesem Grund hat sich die Automechanika in Frankfurt, die mit rund 4.500 Ausstellern und mehr als 155.000 Besuchern zu den führenden internationalen Branchentreffpunkten der Automobilindustrie zählt, in diesem Jahr als internationale Leitmesse für eMobilität positioniert. Gemeinsam mit dem Bundesverband eMobilität wurde vom 11. bis 16. September 2012 auf einer Fläche von über 700 qm und auf 1.500 qm im Außenbereich erfolgreich ein umfassendes Bild zukunftsfähiger Mobilitätskonzepte gezeigt.</p>
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